Elemente von Waldbaden Lektion 3 RUHEN

Ruhe finden und Rasten

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In unserer Welt gibt es viele aufwühlende Momente. Unsere Gedanken steuern unsere Emotionen.

Wie sind traurig, vielleicht wütend, fühlen uns hilflos oder sind ängstlich. Wir versuchen die Emotionen zu verdrängen oder zu unterdrücken, weil es nicht “angebracht ist”. Wir gehen nicht gütig mit uns um, denn wir hängen an Mustern fest dass wir nicht genügen, oder falsch sind, nicht geliebt werden, wenn wir uns so und so verhalten- wir werden gestresst, setzen uns selbst unter enormen Druck und sind gleichzeitig unsere schärfsten Kritiker. Wir sagen uns: wir müssen funktionieren.

NONSENS!

Wir müssen gar nichts – wir können uns entscheiden. Wir sind Menschen und was wir zeigen ist menschlich. Nicht mehr und nicht weniger. Und selbst wenn uns alles genommen scheint, bleibt uns unsere ureigene menschliche Freiheit, wie Viktor Frankl, österreichischer Neurologe und Psychiater, Mitbegründer der Logotherapie, und einziger KZ Überlebender seiner Familie, es in Worte fasste:

“Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen.”  Viktor Frankl

Und da die Einstellung zu den Dingen über unsere Gedanken abläuft, haben wir Menschen die Fähigkeit dies auf unsere Emotionen zu übertragen. Wir können all die Emotionen annehmen, durchleben, Frieden mit ihnen schliessen und sie nicht verdrängen. Wir können entscheiden, wie wir damit umgehen möchten. Dies sich bewusst zu machen ist eine enorme Freiheit  und sie lässt uns zur Ruhe kommen.

Wenn du in der Natur bist und von deinen Emotionen überströmt wirst, hilft dir dieses Erfahrungsfeld. Du kannst dich darauf einlassen, denn allein das Einatmen von Waldluft lässt dich Stress reduzieren.

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Wissenschaftliche Studien belegen dies. Mit dem Wissen um deine weitere Freiheit, welches du dir bewusst machen kannst, magst du vielleicht erfahren, dass du es selbst in der Hand hast, welche Einstellung du zu den Dingen hast oder einnehmen magst.

Alles darf sein- nichts muss. Du wirst gütig und fürsorglich im Umgang mit dir. Du kannst

auch überlegen, wie würde ein lieber Freund mit dir umgehen, was wurde er sagen, tuen um dich aufzufangen? Was brauchst du gerade im Moment? Was täte gerade gut? Gedanken anschauen und wahrnehmen. z.B. “Ohhhh, da kommt diese und jene Emotion dabei hoch.”

Dankbar erkennen und sich dies wie einen Prozess vorstellen, das eine löst das andere aus…

du kannst entscheiden wie du damit umgehst und dir freundlich bewusst machen, dass es eben so gerade ist. Sei dir selbst immer ein vertrauensvoller, lieber und verständnisvoller Freund. Und, die Natur vermag es dir auch immer ein hilfsbereiter Freund zu sein.

Vertrau auf den Prozess

Mit herzlichen Grüßen

Sandra