Schritt für Schritt…

Langsam geht es weiter, Schritt für Schritt. Nicht nur Frühlingsboten begegnen uns immer häufiger, sondern auch Neuerungen der Corona Maßnahmen. Wir befinden uns in einer neuer Zeitachse: ein Leben mit Corona und Lockerungen. Durch konsequentes Testen und paralleles Impfen gelangen wir nun in eine entscheidende Phase in der Pandemie.

Es ist nicht mehr so, wie vor einem Jahr. Es gibt auch kein deutliches Sicherheitversprechen für die Zukunft. Und doch können wir mit Zuversicht das anwenden, was wir wissen, was uns zur Verfügung steht. Wir lernen immer wieder flexibel zu bleiben. Und wir dürfen Hoffnung auf Besserung haben.

Das letzte Jahr war für niemanden einfach. Leid, Ängste, und Verluste- menschlich, sozial und existenziell. Vertrautes aufgeben, Unsicherheit und Hilflosigkeit. Vielleicht sogar Krankheit und das Verabschieden eines geliebten Menschen. Unbeschreibbares erleben. Betrauern.

Es gibt kein allgemein gültiges Rezept, wie es sich besser anfühlen lässt und wirksam ist. Es kann nur Empfehlungen geben, die jeder für sich umsetzen kann. Keiner geht besser oder schlechter mit einer Krise um- jeder ist eben anders.

Hilfreich kann in dieser Zeit sein:
  • Ein gütiger Umgang mit sich und anderen. Wertschätzend.
  • Verständnis für sich und den anderen aufbringen. Perspektivwechsel und die Sicht von anderen wahrnehmen und sehen (> man muss nicht immer gleich auch alles verstehen).
  • Annehmen was ist – und mit dieser Haltung Schritt für Schritt weiterzugehen. Dies ist Resilienz.
  • Verdruss kann sich in Zuversicht wandeln. (Natur und Jahreszeiten können helfen eine Veränderbarkeit zu sehen).
  • Gerechtigkeit und Recht bekommen sind ein menschliches Bestreben. Nicht alles läuft in einer Pandemie gerecht. Das ist schmerzhaft und kann verzweifeln lassen. Manchmal hilft es sich nicht ganz so arg wichtig zu nehmen. Nicht jeder ist immer der Nabel der Welt. Ein Rundblick beruhigt manchmal. Dies hilft gegen Verbitterung.
  • Dankbarkeit- auch für kleine Dinge. Diese Zeit erschüttert die gesamte Menschheit. Benennen können, für was man aktuell dankbar ist, unterstützt auf dem weiteren Prozess. (> “Dankbarkeit ist die kleine Schwester von Liebe”).
  • Corona- Müdigkeit, Ungeduld und Perspektivlosigkeit wird durch Zielfokussierung ersetzt. Und ein Ziel hat verschiedene Zwischen- oder Etappenziele. In Geduld üben kann helfen.
  • Planbarkeit mit Kontrolle weicht der Akzeptanz inkl. Toleranz für Rückschritte. (> es gibt keine perfekte Lösung und Fehler passieren).
  • Achtsames Handeln, bezogen auf sich und im Umgang mit anderen.
  • Gewissheit wagen, dass diese Zeit auch irgendwann einmal vorbei geht.
  • Vertrauen in sich selbst und was man bisher geschafft hat, was durchgestanden werden konnte.

Die Bundesregierung hat einige Lockerungen in Aussicht gestellt, die sich an den lokalen und aktuellen Inzidenzwerten ausrichten. Auch die bayerische Staatsregierung beschloss am 05. März 2021 eine Neufassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung inklusive vorsichtiger Lockerungsschritte.

Dieser Stufenplan stellt Möglichkeiten in Aussicht für Anfang April, mit dem Beginn der Osterferien, Freizeitunternehmungen, wie Waldbaden anzubieten. Mehr Informationen dazu werden in den kommenden Wochen folgen.

Ein kleines Schaubild zeigt die möglichen Lockerungsschritte. Hier als pdf zum Download.

Mit den besten Wünschen und der Vorfreude auf bald

Sandra Marika Backert